Aktienanlage ist "in"

Der Erwerb von Aktien ist heutzutage kein Privileg einiger weniger wohlhabender mehr. Insgesamt 4,5 Millionen Bürger stellen nach einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Aktieninstitutes in- und ausländischen Aktiengesellschaften Aktienkapital zur Verfügung, das diese zur Gründung oder zur Aufrechterhaltung ihres Betriebes benötigen.

Diese Aktionäre nutzen die Möglichkeiten, die die Aktie dem Anleger bietet - als langfristige Anlage durch Vereinnahmung von Dividenden und die Ausübung von Bezugsrechten eine attraktive Rendite zu erzielen oder durch gezielte Käufe und Verkäufe Kursgewinne zu realisieren.

Allerdings ist die Aktie nicht nur ein Chancen-, sondern auch ein Risikopapier. Die Kurse können sich in beide Richtungen bewegen und mancher Anleger muss beim Verkauf seiner Papiere Verluste hinnehmen. Gehandelt werden die Aktien an den Wertpapierbörsen. Die deutschen Börsen bilden, gemessen am Umsatz, den viertgrößten Aktienmarkt der Welt hinter den Vereinigten Staaten, Japan und Großbritannien.

Zahlreiche Neuemissionen haben in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, die Anlagepalette reichhaltiger zu gestalten.

Der Information der Anleger dienen neben den Sendungen im Hörfunk und Fernsehen, zahlreiche Internet-Seiten und vorallem Tages- und Wirtschaftszeitungen, die sich ausführlich mit Aktien und Aktiengesellschaften, sowie mit der Kursentwicklung an den Börsen befassen.

Zur Popularisierung der Aktie haben im besonderen Maße die Belegschaftsaktie beigetragen. Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern Aktien zu einem Vorzugskurs an. Mehr als 1,7 Millionen Arbeitnehmer sind heute Belegschaftsaktionäre. Der Anteil der Arbeitnehmer an der Gesamtzahl der Aktionäre steigt an. Die Aktie ist und bleibt Anlage für jederman.